Bass

Die Spielzeit 2021/22 beginnt mit einer CD-Aufnahme der „Jahreszeiten“ von J. Haydn unter der Leitung von Marcus Creed (Orpheus Vokalensemble). Im Herbst und Winter folgen einige Konzerte, unter anderem Debuts beim Thomanerchor Leipzig (Thomaskantor Andreas Reize) und Bachchor Karlsruhe (KMD Christian.Markus Raiser) sowie „Die Schöpfung“ (J. Haydn) mit den Stuttgarter Hymnus Chorknaben (KMD Rainer Johannes Homburg).
Am Ende der Spielzeit 2020/21 war Christoph Schweizer an elf Abenden als „Zuniga“ in Bizets Oper „Carmen“ im Rahmen der „Jungen Oper Schloss Weikersheim“ (Bundesjugendorchester / GMD Elias Grandy) zu sehen.


W. A. Mozart: „O Isis und Osiris“ / Arie des Sarastro / Die Zauberflöte / Andreas Gräsle, Klavier / September 2021

Vita

Christoph Schweizer konzertiert mit namhaften Dirigenten und Ensembles, wie Jos van Veldhoven (Nederlandse Bachvereiniging), Jeremie Rohrer (Chorwerk Ruhr), Hans-Christoph Rademann (Bachakademie Stuttgart – JSB Ensemble), Kay Johannsen (solistenensemble:stimmkunst) oder Rainer Johannes Homburg (Stuttgarter Hymnus Chorknaben).

Im Sommer 2021 war Christoph Schweizer im Rahmen der „Jungen Oper Schloss Weikersheim“ als Zuniga (Bizets „Carmen“) zu sehen. GMD Elias Grandy leitete das Bundesjugendorchester und die Aufführungen fanden im malerischen Schlosshof des Schloss Weikersheim statt.

Als Stipendiat der Waiblinger Opernwerkstatt 2019 war der junge basso cantante in der Rolle des „Don Giovanni“ (Mozart) besetzt. Zusammen mit den beiden Opernstars Melanie Diener und Thomas Hampson arbeitete er an Mozarts Charakteren. Großes Finale der Opernwerkstatt war das Abschlusskonzert mit Dan Ettinger und den Stuttgarter Philharmonikern.

Zusammen mit den Pianisten Kamila Lopatka und Andreas Gräsle widmet sich Christoph Schweizer intensiv dem Kunstlied und gibt regelmäßig Liederabende mit Franz Schuberts „Winterreise“, Robert Schumanns „Dichterliebe“ und anderen Liederabendprogrammen. Im Mai 2019 erhielt der junge Bass neue Impulse zur Liedgestaltung im Rahmen des Liedfestival Zeist durch Elly Ameling, Ann Murray, Julius Drake, Malcolm Martineau und Robert Holl.

Christoph Schweizer ist Gewinner des Liederabends „Dichterliebe und Sehnsucht“ im Rahmen der Internationalen Sächsischen Sängerakademie 2019. Ein Jahr zuvor war er Finalist des Internationalen Antonín-Dvórak-Wettbewerbs in Karlovy Vary (Tschechien) in der Kategorie Lied. Seit 2014 wurde der junge Stuttgarter zudem für veschiedenste Stipendiatenprogramme ausgewählt (Bachakademie Stuttgart, YEHUDI MENUHIN LIVE MUSIC NOW, Deutschlandstipendium).

Sein Operndebut gab Christoph Schweizer als Angelotti/Schließer in Puccinis „Tosca“ im Rahmen der Schlossfestspiele Glatt (Juli 2015). Zuvor war er bereits als Bartolo in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ besetzt (Produktion der Musikhochschule Trossingen 2014).

Derzeit studiert der hohe Bass Master Liedgestaltung in der Klasse von Prof. Cornelis Witthoefft (HMdK Stuttgart). Gesanglich betreut wird er von Melanie Diener. Meisterkurse besucht er unter anderem bei Klesie Kelly, Angelika Kirchschlager, Magreet Honig, Robert Holl, Thomas Hampson, Rudolf Piernay, Olaf Bär, Peter Harvey und Andreas Scholl.

Seit 2014 arbeitet Christoph Schweizer ebenfalls als Chorbass in renommierten Ensembles und Chören, wie dem SWR Vokalensemble Stuttgart, solistenensemble:stimmkunst, Ensemble officium, Chorwerk Ruhr und Orpheus Vokalensemble. Konzerte unter erstklassigen Dirigenten wie Michael Alber, Marcus Creed, Florian Helgath, Rupert Huber, Risto Joost, Cornelius Meister und Jukka-Pekka Saraste führten ihn dabei an bedeutende Konzertorte von Stuttgart bis Shanghai.

Des Weiteren hat Christoph Schweizer abgeschlossene Studien in den Fächern Schulmusik (Hauptfach Viola), Verbreiterungsfach Jazz-/Popularmusik (Annika Köse), Bachelor Gesang (Prof. Andreas Reibenspies), Master Dirigieren (Prof. Michael Alber) und Master Konzertgesang (Melanie Diener) vorzuweisen.

Stand September 2021

Robert Schumann / „Warte, warte wilder Schiffmann“ / Heine-Liederkreis / Andreas Gräsle, Klavier / April 2021