Bass-Bariton

Die Spielzeit 2020/21 birgt für Christoph Schweizer etliche Liederabende und Konzertfachengagements. So ist er einmal mehr in J. S. Bachs „Weihnachtsoratorium“ besetzt und gibt eine Reihe von Liederabenden mit R. Schumanns „Dichterliebe“ und weiteren ausgewählten Liedern von Schubert, Schumann, Brahms und Wolf.

Johann Sebastian Bach / „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“, BWV 172 / Orgel, Andreas Gräsle / Mai 2020

Liederabend am 22. Mai 2020 / Robert Schumann „Dichterliebe“, Lieder von Hugo Wolf, Franz Schubert und Robert Schumann / Kamila Lopatka, Klavier

Vita

Christoph Schweizer konzertiert mit namhaften Dirigenten und Ensembles, wie Jos van Veldhoven (Nederlandse Bachvereiniging), Jeremie Rohrer (Chorwerk Ruhr), Hans-Christoph Rademann (Bachakademie Stuttgart – JSB Ensemble), Kay Johannsen (solistenensemble:stimmkunst) oder Rainer Johannes Homburg (Stuttgarter Hymnus Chorknaben).

Im Rahmen der Waiblinger Opernwerkstatt 2019 war der junge Bass-Bariton in der Rolle des „Don Giovanni“ (Mozart) besetzt. Zusammen mit den beiden Opernstars Melanie Diener und Thomas Hampson arbeiteten die Stipendiaten an Mozarts Charakteren. Großes Finale der Opernwerkstatt war das Abschlusskonzert mit Dan Ettinger und den Stuttgarter Philharmonikern.

Zusammen mit den Pianisten Kamila Lopatka und Roland Hagemann widmet sich Christoph Schweizer intensiv dem Kunstlied und gibt regelmäßig Liederabende mit Franz Schuberts „Winterreise“, Robert Schumanns „Dichterliebe“ und anderen Liederabendprogrammen. Im Mai 2019 erhielt das Lied-Duo Schweizer/Hagemann neue Impulse zur Liedgestaltung im Rahmen des Liedfestival Zeist durch Elly Ameling, Ann Murray, Julius Drake, Malcolm Martineau und Robert Holl.

Christoph Schweizer ist Gewinner des Liederabends „Dichterliebe und Sehnsucht“ im Rahmen der Internationalen Sächsischen Sängerakademie 2019. Ein Jahr zuvor war er Finalist des Internationalen Antonín-Dvórak-Wettbewerbs in Karlovy Vary (Tschechien) in der Kategorie Lied. Seit 2014 wurde der junge Stuttgarter zudem für veschiedenste Stipendiatenprogramme ausgewählt (Bachakademie Stuttgart, YEHUDI MENUHIN LIVE MUSIC NOW, Deutschlandstipendium).

Sein Operndebut gab Christoph Schweizer als Angelotti/Schließer in Puccinis „Tosca“ im Rahmen der Schlossfestspiele Glatt (Juli 2015). Zuvor war er bereits als Bartolo in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ besetzt (Produktion der Musikhochschule Trossingen 2014).

Derzeit studiert der junge Bass-Bariton Master Liedgestaltung in der Klasse von Prof. Cornelis Witthoefft (HMdK Stuttgart). Gesanglich betreut wird er von Melanie Diener. Meisterkurse besucht er unter anderem bei Klesie Kelly, Angelika Kirchschlager, Magreet Honig, Robert Holl, Thomas Hampson, Rudolf Piernay, Olaf Bär, Peter Harvey und Andreas Scholl.

Seit 2014 arbeitet Christoph Schweizer ebenfalls als Chorbass in renommierten Ensembles und Chören, wie dem SWR Vokalensemble Stuttgart, solistenensemble:stimmkunst, Ensemble officium, Chorwerk Ruhr und Orpheus Vokalensemble. Konzerte unter erstklassigen Dirigenten wie Michael Alber, Marcus Creed, Florian Helgath, Rupert Huber, Risto Joost, Cornelius Meister und Jukka-Pekka Saraste führten ihn dabei an bedeutende Konzertorte von Stuttgart bis Shanghai.

Des Weiteren hat Christoph Schweizer abgeschlossene Studien in den Fächern Schulmusik (Hauptfach Viola), Verbreiterungsfach Jazz-/Popularmusik (Annika Köse), Bachelor Gesang (Prof. Andreas Reibenspies), Master Dirigieren (Prof. Michael Alber) und Master Konzertgesang (Melanie Diener) vorzuweisen.

Stand Dezember 2019


Wie schön ist doch die Musik.

H. Schütz / Ich liege und schlafe / SWV 310 / Andreas Gräsle, Cembalo